February 16, 2026

Gründe gegen Linux auf dem Desktop

 Innerhalb der Linux Community gibt es ein breites Unverständnis gegenüber Windows User. Linux wird als das technisch bessere System definiert und folglich wird das Winbdows Ecosystem verspottet und es wird unterstellt dass Windows ein Auslaufmodell wäre.

Anstatt an diesen Gedankengang anzudocken und gebetsmühlenartig zu wiederholen was die Vorteil von Linux auf dem Desktop sind, sollen an dieser Stelle einmal die nachteile von Linux genannt werden mit dem ziel dass Windows Benutzer gestärkt werden.

Der wichtigste Grund gegen Linux ist, dass dort die beliebte Datenkbank-Anwendung MS Access nicht lauffähig ist, es gibt ferner kein Opensource pendant was dem Funktionsumfang nahe kommt. Lediglich für MS Word und MS Excel gibt es etablierte Linux Alternativen, für die Desktop_datenbank fehlte bisher die nötige Manpower um ein Open Source Projekt durchzuführen.

Eine Desktop Datenbank wie MS Access ist ferne nicht irgendeine Büroanwendung ähnlich wie ein texteditor oder ein Malprogramm, sondern mit besagter Software kann man ohne Programmieren zu müssen leistungsfähige Frontend und Backend EDV Anwendungen erstellen. Datenbanken mögen für Physiker und Mathematiker entbehrlich sein die eher Programmiersprachen und Mathematik-Software einsetzen, jedoch sind Datenbanken im Geschäftsumfeld die Brot und Butter Anwendung. Der Computereinsatz von Unternehmen ist ausnahmslos datenbank orientiert. Ohne Übertreibung kann man sagen, dass MS Access die Killerapplikation für Compüuter im Büroumfeld darstellt, fehlt diese Applikation sind alle weiteren Vorteile unwichtig.

Linux hat jedoch noch weitere Nachteile. Zunächst einmal ist es auf Consumer-PC nicht vorinstalliert. Wer einen neuen PC im Handel kauft wird dort lediglich Windows 11 vorinstalliert vorfinden. Technisch kann man das Problem natürlich mit einem selbst erstellten USB Bootstick lösen, jedoch wird der Umsteiger schnell erkennen, dass es im PC Fachgeschäft für Linux generell keine Software verfügbar ist. Sämtliche kommerzielle Software von Softwarefirmen die an Privat und LBusinesskunden verkauft wird, wurde dezidiert für das MS Windows Betriebssystem entwickelt.

es gab früher einmal auch kommerzielle Linux software die im Fachladen als Package verkauft wurde, jedoch hat sich das konzept nie durchsetzen können. Die PC Welt ist deshalb zweigeteilt: es gibt einmal kommerzielle Software entwickelt von Firmen für das Windows system und dann gibt es noch Open Source software die es nur online im Internet gibt, die aber nicht kommerziell vermarktet wird. Dadurch stehen normale 'Anwender die auf Linux setzen, plötzlich allein da. Sie müssen sich das nötige Fachwissen mühsam anlesen, sie müssen die Software online herunterladen und wenn es dabei Probleme gibt erhalten sie in Foren den Rat doch einfach auf eine andere Linux Distribution zu wechseln, weil die angeblich viel besser wäre.

Für den Durchschnittsanwender, der einen PC mit vorinstallierten Windows verwendet gibt es keinen Grund auf Linux zu wechseln. Er wird dort nur Nachteile erleben, und wegen der steilen Lernkurve an einfachsten Aufgaben scheitern wie der Installation eines Spieles oder dem Öffnen eines Word Dokumentes. MS Windows ist in sämtlichen Punkten überlegen und bildet unverändert den Industriestandard für Desktop PC sowohl bei Privatanwendern als auch in der Geschäftswelt.

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