September 25, 2026

Programming grounded language games step by step

Suppose the goal is to use grounded language to control a model railroad. The first step is to invent a dictionary with useful words:

- locomotive_1: red, locomotive_2: blue
- switch_1: left_side, switch_2: right_side, track,
- slowdown, speedup, switch, follow, wait

These words are stored in a python dictionary as a list. The first iteration of the parser takes a command from the command line e.g. "switch_1" and searches in the dictionary if the found is available. Then the parser returns "ok".

In step 2 the vocabulary gets connected with the visual appearance of the game formalized in a pointing game. The user enters a command and the parser should highlight the object on the screen. For example the user enters "locomotive_2" and the parser draws a rectangle around the object.

In step 3 which is more advanced an instruction following game gets established. The parser has to execute actions. The user might enter a command like "speedup locomotive_1" and the parser ensures that the desired action gets executed. Programming such a behavior is the most advanced part of a language game.

In general grounded language starts always with a vocabulary which is a word list. The list contains of nouns, verbs and objects and is related to a domain. Symbol grounding in the strict sense means to play language games with the word list which are the pointing game and the instruction following game.

Wo kann man grounded Language einordnen?

 Wissenschaft ist in Gebieten organisiert wie Mathematik, Physik, Linguistik und Kunst. Leider ist es schwierig, die Thematik "grounded language" einem dieser Bereiche zuzuordnen. Gleichzeitig ist grounded language fundamental zum Verständnis von Robotik als lohnt es sich die Thematik näher zu untersuchen.

Von der selbstbeschreibung her ist Grounded language eine Mischung als Sprachwissenschaft mit Informatik. Natürliche Sprache wird verwendet um ein Informatik-Problem z.B. Robotik-Steuerung zu lösen. Technisch gesehen ist das ein vielversprechender Ansatz allerdings ist unklar wo Literatur über diese Thematik einsortiert werden muss. Weder in die Linguistik noch in die Informatik passt grounded language wirklich hinein. Ein möglichers Gebiet wäre die Nachrichtentechnik welche sich mit der Informationsübertragung vom Sender zum Empfänger beschäftigt, nur leider besteht Nachrichtentechnik eher aus der technischen Realisierbarkeit also wie Bits über einen Kanal fließen und weniger in der semantischen Analyse einer Nachricht.

Vermutlich werden die meisten Informatiker noch nie etwas von grounded language gehört haben. Der Grund ist dass Informatik seine Wurzeln in den exakten Naturwissenschaften hat also verwand ist mit der Mathematik und der Physik. Um Computer zu bauen benötigt man Elektrotechnik und dort speziell  Transistoren. Um Computer zu programmieren benötigt man Algorithmen welche in der Mathematik untersucht werden. Leider hat grounded language mit beidem nichts zu tun. Es ist keine matghematik sondern es ist verwand mit der Sprachwissenschaft von Ferdinand de Saussure der untersucht hat wie Zeichen ihre Bedeutung erhalten. Die Methoden innerhalb der Sprachwissenschaft unterscheiden sich grundsätzlich von den Methoden in der Mathematik. Sprachwissenschaft wird als Geisteswissenschaft bezeichnet und gehört wie Geschichte und Soziologie zur Kulturhistorie.

Wollte man grounded language angemessen berücksichtigen müsste man eigentlich eine neue Kategorie erstellen zusätzlich zur bekannten Dewey Klassifikation. Das ist praktisch nicht durchführbar weil ja die idee hinter der etablierten Systematik darin besteht die Literatur auf dieses Raster einzurodnen. Um das Problem der Einordnung zu lösen muss man zuerst einmal grob definieren ob grounded language im Bereich Naturwissenschaft oder im Bereich Geisteswissenschaft veroret ist. 

Am ehesten könnte man grounded language als Naturwissenschaft bezeichnen und zwar weil der technisch-mathematische Aspekt im Zentrum steht. Es geht weniger darum Sprache an sich zu beschreiben sondern Sprache wird verwendet um Roboter zu steuern. Ähnlich wie Motion capture ist es damit im Bereich Naturwissenschaft -> Informatik -> Robotik lokalisiert. Auch bei Motion capture verfahren werden bekanntlich Ideen aus der Sportwissenschaft verwendet, allerdings ist Mocap zunächst einmal ein technisches Verfahren und wird daher von der Informatik definiert.

Bei grounded language ging es technikhistorisch immer darum, Sensordaten mittels Computer in textuelle ausgabe zu übersetzen. Frühe Beispiele waren das SHRDLU Projekt (Terry Winograd, 1968) oder Commentator scene description (Bengt Sigurd, 1980). Der Computer wurde also zwingend in diesen Projekten eingesetzt. Da das SHRDLU Projekt primär ein Artefakt der Informatik war, ist auch grounded language ein Teilbereich der Informatik-Geschichte.

Die klassische Sprachwissenschaft untersucht ebenfalls Sprache allerdings geht es um Sprache wie sie von Menschen oder Tieren verwendet wird, nicht um Sprache die von Algorithmen erzeugt wird. Sobald der Computer im Zentrum steht wird ein Thema als Informatik betrachtet. Im Fall von grounded language steht der computer zweifelsfrei im Zentrum der Betrachung. Es geht darum Sprache soweit zu formalisieren dass sie von Computern zur Interaktion verwendet werden kann. Computer sind definitionsgemäß innerhalb der Informatik beheimatet und werden nach naturwissenschaftlichen Prinipien beschrieben.

Mag sein dass für die Beschreibung von grounded language auf Theorien der Sprachwissenschaft und Psychologie zurückgegriffen wird, aber das könnte man über Computerspiele auch sagen. So verwendet das Spiel "Sim City" elemente der Architekturplanung während Malprogramme einen Starken bezug haben zur Kunst. Trotzdem sind diese Beispiel innerhalb der Informatik verortet weil der Computer jedesmal im Zentrum steht.

Grounded language kann man daher als neues Aufgabengebiet für einen Computer definieren. Anstatt nur Daten über ein Leitung zu übetragen wie das durch das Internet erfolgt und anstatt einfach nur Zahlen aufzuaddieren wie das mit einer Tabellenkalulation möglich ist, wird durch grounded language der Computer in die Lage versetzt natürliche Sprache an Roboter zu senden und zu empfangen. Und weil dies über Algorithmen funktioniert ist die Informatik die richtige Anlaufstelle für eine weitere Literaturrecherche.

Picture dictionary for kitchen domain

 

There are objects, activities and adjectives. Such a dictionary provides a vocabulary for talking about the subject. It allows a robot to localize the objects with a camera and understand basic requests like "wash dirty plate", "stir hot bowl", "bake cake in oven".

Some of the entries in the picture are labeled wrong, this is a technical problem. 

September 22, 2026

Informierte Suche als Vorläufer von sprachgesteuerten Robotern

 Vor dem Aufkommen von instruction following robotern und Vision language action modellen gab es die informierte Suche was ein heuristischer Algorithmus darstellt. Verwendet wurde eine feste Kostenfunktion die beim Pfadplanen häufig der Abstand zum Ziel auf der Karte war während bei Computerschach die Kostenfunktion die Bewertungsfunktion der aktuellen Stellung war, also wieviele Figuren eine Seite besitzt und wo diese stehen auf dem Brett.

Informierte Suche mittels Kostenfunktion ist leistungsfähiger als die vorher übliche backtracking suche welche alle möglichkeiten durchprobiert und eine extrem hhohe laufzeit besitzt. Bei der informierten Suche wird nur ein kleiner Teil des gametree berücksichtigt. Es stellt einen Kompromiss da zwischen einem numerischen Solver wie der potential field methode und eine konkrete Anwendungsdomäne wie dem Navigieren eines Roboters in einem Labyrinth.

Informierte Suche hat jedoch ein größes Problem: die Kostenfunktion ist fest in der Software vorgegeben und kann nicht von außen verändert werden. zusätzlich besteht die Kostenfunktion aus einer mathematischen Formel deren Erstellung schwierig ist und die selten für alle Situationen gute Ergebnisse liefert. Beim Schach wird z.B. eine Summe gebildet aus mehreren Einflussfaktoren die unterschiedlich gewichtet werden.

Die neuere KI Forschung ist deshalb von der klassischen informierten Suche abgerückt zugunsten voice control. Voice control erlaubt es während der Laufzeit des Roboters die kostenfunktion von außen zu verändern. Der User entscheidet während der interaktion was das Ziel ist. er kann z.b. sagen "fahre zur ladestation" oder "fahre zum Wegpunkt A". Ein solches Kommando wird in eine Kostenfunktion übersetzt die dann wiederum konkrete Handlungen des Roboters aktiviert. Genauer gesagt versucht der Roboter ähnlich wie der informierten Suche seine Kosten zu minimieren und das Ziel zu erreichen.

Die einfachste Version eines voice control roboters besteht aus einer Menüstruktur wo der Benutzer aus 4 möglichen Befehlen einen Auswählen kann, für jedes Kommando wurde vorher manuell die Kostenfunktion hinterlegt zwischen denen der Benutzer wählen kann. Das entspricht ungefähr den Optionen beim Reinforcement learning. Bei einer komplexeren voice control steuerung kann der Benutzer halbwegs frei ein Kommando eingeben was in eine inviduelle Kostenfunktion übersetzt wird. z.B. durch das bennnen von wegpunkten oder das benennen von aktionsverben. Einfache Kommandos könnten lauten:
1. fahre langsam zu Wegpunkt B
2. fahre schnell zu Wegpunkt C
3. stopp
4. fahre schnell zu Ladestation

Der Benutzer interagiert hier mit dem Roboter mittels einer simplen Sprachgrammatik. Der Parser hat die Aufgabe für jedes mögliche Kommando eine numerische Kostenfunktion zu bestimmen welche sich mittels potential field Suche in Servobefehle übersetzen lässt.


September 19, 2026

Minimal chatbot with distributed representation

 Existing large language models (LLM) are highly complex systems which are impossible to explain to newbies. The following blog post consists of a minimal example.

The human to chatbot interaction works with a vocabulary of 100 words stored in a word embeddings matrix of 20 dimensions. The human enters a sentence which gets converted into a 20d vector and the chatbot responds also with a vector.

================================================================================
          LOG FILE: USER-CHATBOT INTERACTION SESSION #0842
          SYSTEM: MINI-ENGLISH 100-WORD NEURAL COMMUNICATION INTERFACE
          ENCODING: 20-DIMENSIONAL CONTINUOUS DENSE VECTOR [d1..d20] (0.00-1.00)
          DATE: 2026-09-19 10:04:12 UTC
================================================================================

[SYSTEM INIT]
- Vocabulary Size: 100 Words (Discrete Lexicon Index: W000 - W099)
- Input Representation: Sequence of 20D Continuous Floating-Point Vectors
- Output Representation: Sequence of 20D Continuous Floating-Point Vectors
- Vector Quantization: L2 Euclidean Distance Matching (Threshold: < 0.15)
- Session Status: CONNECTED

--------------------------------------------------------------------------------
[TURN 01 - HUMAN INPUT]
Raw Selection: ["What", "Is", "Sun", "Color"]
Sequence Length: 4 Tokens

Input Vectors (20D Matrix):
  Token 1 ("What"):
    [0.91, 0.05, 0.12, 0.88, 0.02, 0.10, 0.00, 0.45, 0.11, 0.02, 0.80, 0.15, 0.03, 0.05, 0.92, 0.01, 0.10, 0.22, 0.05, 0.14]
  Token 2 ("Is"):
    [0.10, 0.02, 0.85, 0.12, 0.01, 0.05, 0.00, 0.90, 0.02, 0.11, 0.20, 0.04, 0.01, 0.08, 0.15, 0.00, 0.05, 0.10, 0.02, 0.05]
  Token 3 ("Sun"):
    [0.05, 0.95, 0.08, 0.10, 0.92, 0.88, 0.70, 0.15, 0.85, 0.00, 0.05, 0.10, 0.90, 0.12, 0.02, 0.08, 0.60, 0.05, 0.88, 0.10]
  Token 4 ("Color"):
    [0.12, 0.88, 0.20, 0.05, 0.15, 0.30, 0.10, 0.25, 0.10, 0.95, 0.08, 0.20, 0.15, 0.02, 0.10, 0.05, 0.12, 0.80, 0.10, 0.25]

[ENCODER PROCESSING]
- Reading sequence [4x20]...
- Temporal hidden state updated. Intent classified: [QUERY: ASTRO_PROPERTY]

[DECODER GENERATION & QUANTIZATION]
- Step 1: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W082 ("Sun")     | Dist: 0.012
- Step 2: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W018 ("Is")      | Dist: 0.008
- Step 3: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W091 ("Yellow")  | Dist: 0.034
- Step 4: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W095 ("White")   | Dist: 0.041
- Step 5: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W099 ("<EOS>")   | Dist: 0.002

[TURN 01 - CHATBOT RESPONSE]
Reconstructed Text: "Sun Is Yellow White"

Output Vectors (20D Matrix):
  Token 1 ("Sun"):
    [0.05, 0.95, 0.08, 0.10, 0.92, 0.88, 0.70, 0.15, 0.85, 0.00, 0.05, 0.10, 0.90, 0.12, 0.02, 0.08, 0.60, 0.05, 0.88, 0.10]
  Token 2 ("Is"):
    [0.10, 0.02, 0.85, 0.12, 0.01, 0.05, 0.00, 0.90, 0.02, 0.11, 0.20, 0.04, 0.01, 0.08, 0.15, 0.00, 0.05, 0.10, 0.02, 0.05]
  Token 3 ("Yellow"):
    [0.08, 0.82, 0.15, 0.02, 0.10, 0.25, 0.05, 0.20, 0.08, 0.98, 0.05, 0.18, 0.10, 0.01, 0.08, 0.02, 0.10, 0.85, 0.08, 0.20]
  Token 4 ("White"):
    [0.02, 0.85, 0.10, 0.01, 0.08, 0.20, 0.02, 0.15, 0.05, 0.99, 0.02, 0.12, 0.05, 0.00, 0.05, 0.01, 0.08, 0.90, 0.05, 0.15]

--------------------------------------------------------------------------------
[TURN 02 - HUMAN INPUT]
Raw Selection: ["Why", "Sky", "Blue"]
Sequence Length: 3 Tokens

Input Vectors (20D Matrix):
  Token 1 ("Why"):
    [0.95, 0.02, 0.10, 0.91, 0.01, 0.08, 0.00, 0.30, 0.08, 0.01, 0.85, 0.10, 0.02, 0.04, 0.95, 0.00, 0.08, 0.15, 0.02, 0.10]
  Token 2 ("Sky"):
    [0.04, 0.90, 0.06, 0.08, 0.85, 0.80, 0.65, 0.10, 0.80, 0.00, 0.04, 0.08, 0.85, 0.10, 0.01, 0.05, 0.55, 0.04, 0.80, 0.08]
  Token 3 ("Blue"):
    [0.09, 0.85, 0.18, 0.04, 0.12, 0.28, 0.08, 0.22, 0.09, 0.96, 0.06, 0.19, 0.12, 0.01, 0.09, 0.03, 0.11, 0.88, 0.09, 0.22]

[ENCODER PROCESSING]
- Reading sequence [3x20]...
- Context memory appended from Turn 01 (Atmospheric / Light query scope).

[DECODER GENERATION & QUANTIZATION]
- Step 1: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W080 ("Light")    | Dist: 0.028
- Step 2: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W045 ("Scatter")  | Dist: 0.052
- Step 3: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W030 ("In")       | Dist: 0.011
- Step 4: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W084 ("Air")      | Dist: 0.039
- Step 5: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W099 ("<EOS>")    | Dist: 0.001

[TURN 02 - CHATBOT RESPONSE]
Reconstructed Text: "Light Scatter In Air"

Output Vectors (20D Matrix):
  Token 1 ("Light"):
    [0.10, 0.88, 0.25, 0.15, 0.70, 0.65, 0.40, 0.30, 0.60, 0.50, 0.10, 0.15, 0.75, 0.05, 0.10, 0.04, 0.45, 0.50, 0.65, 0.18]
  Token 2 ("Scatter"):
    [0.78, 0.20, 0.40, 0.30, 0.15, 0.10, 0.05, 0.55, 0.20, 0.10, 0.35, 0.60, 0.25, 0.80, 0.20, 0.12, 0.15, 0.10, 0.20, 0.45]
  Token 3 ("In"):
    [0.02, 0.05, 0.10, 0.05, 0.02, 0.01, 0.00, 0.12, 0.05, 0.02, 0.05, 0.02, 0.01, 0.02, 0.05, 0.98, 0.02, 0.05, 0.02, 0.01]
  Token 4 ("Air"):
    [0.03, 0.92, 0.05, 0.06, 0.80, 0.75, 0.10, 0.08, 0.70, 0.00, 0.03, 0.06, 0.80, 0.08, 0.01, 0.04, 0.50, 0.03, 0.75, 0.06]

--------------------------------------------------------------------------------
[TURN 03 - HUMAN INPUT]
Raw Selection: ["Where", "Is", "Water"]
Sequence Length: 3 Tokens

Input Vectors (20D Matrix):
  Token 1 ("Where"):
    [0.88, 0.04, 0.15, 0.85, 0.02, 0.12, 0.00, 0.40, 0.10, 0.03, 0.82, 0.14, 0.04, 0.06, 0.88, 0.02, 0.12, 0.20, 0.04, 0.15]
  Token 2 ("Is"):
    [0.10, 0.02, 0.85, 0.12, 0.01, 0.05, 0.00, 0.90, 0.02, 0.11, 0.20, 0.04, 0.01, 0.08, 0.15, 0.00, 0.05, 0.10, 0.02, 0.05]
  Token 3 ("Water"):
    [0.04, 0.96, 0.05, 0.08, 0.88, 0.82, 0.15, 0.10, 0.78, 0.00, 0.04, 0.08, 0.82, 0.10, 0.01, 0.05, 0.50, 0.04, 0.78, 0.08]

[ENCODER PROCESSING]
- Reading sequence [3x20]...
- Scope shift detected: [QUERY: GEOGRAPHY_LOCATION]

[DECODER GENERATION & QUANTIZATION]
- Step 1: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W086 ("Ocean")   | Dist: 0.019
- Step 2: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W022 ("And")     | Dist: 0.005
- Step 3: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W087 ("River")   | Dist: 0.021
- Step 4: Raw Output Vector -> L2 Nearest Match: W099 ("<EOS>")   | Dist: 0.001

[TURN 03 - CHATBOT RESPONSE]
Reconstructed Text: "Ocean And River"

Output Vectors (20D Matrix):
  Token 1 ("Ocean"):
    [0.02, 0.98, 0.04, 0.07, 0.90, 0.85, 0.20, 0.12, 0.82, 0.00, 0.03, 0.07, 0.85, 0.12, 0.01, 0.04, 0.52, 0.03, 0.80, 0.07]
  Token 2 ("And"):
    [0.01, 0.01, 0.05, 0.02, 0.01, 0.00, 0.00, 0.05, 0.01, 0.01, 0.02, 0.01, 0.00, 0.01, 0.02, 0.05, 0.01, 0.02, 0.01, 0.99]
  Token 3 ("River"):
    [0.03, 0.95, 0.05, 0.08, 0.87, 0.81, 0.18, 0.11, 0.79, 0.00, 0.04, 0.08, 0.81, 0.11, 0.01, 0.05, 0.49, 0.04, 0.77, 0.08]

--------------------------------------------------------------------------------
[SESSION TERMINATED BY USER]
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September 18, 2026

Sprache als Bindeglied zwischen Menschen und Maschine

 Künstliche Intelligenz steckte über Jahrzehnte in einer fundamentalen Krise. Das Ziel bestand darin, Robotern das Denken einzuprogrammieren allerdings blieb unklar wie das gehen sollte. Aus der menschlichen biologie war bekannt, dass Lebewesen mit neuronen im Gehirn denken welche elektrische Signale transportieren, unklar blieb jedoch wie sich damit Roboter für konkrete Aufgaben programmieren lassen sollte. Es gab zwar großanlegte Forschung zu künstlichen Neuronalen Netzen beginnend in den 1990er Jahren, doch diese lieferten keine Ergebnisse.

Mathematisch gesehen sind KI Probleme wie die Trajektorieplanung eines Roboters in der NP Hard kategorie verortet. Um solche Probleme zu lösen benötigt man exponential viel Rechenleistung welche jedoch nicht zur Verfügung steht.

Deshalb wurde als weiterer Versuch die Umsetzung von künstlicher Intelligenz mittels wissensbasierter Systeme und Ontologien wie OWL und Cyc in Angriff genommen. Die Idee war es, Weltwissen in maschinenlesbare Regeln zu speichern. Nur leider scheiterte das Projekt ebenfalls.

Bis ungefähr dem Jahr 2010 sah die KI Forschung also pessimistisch aus. Es gab viele ungelöste Probleme, und vorhandene Ideen diese zu lösen scheiterten eins nach dem anderen. Interessanterweise führte selbst die gesteigerte REchenleistung der Computer ab dem Jahr 2000 nicht dazu dass Roboter gesteuert werden konnten. An reinforcement learning problemen wie dem Stabbalance Problem kann man zeigen dass selbst mehrschichtige Neuronale Netze die auf High End GPU ausgeführt werden, nicht im STande sind die Fehlerrate zu senken.

Das Grundproblem bei der KI Forschung war, dass sehr gute Lösungen gab wie z.B. Onotologien, neuronale Netze oder Reinforcement Learning algorithmen aber es mangelte an überschaubaren Aufgabenstellungen. Und genau diese Situation änderte sich ungefähr ab dem Jahr 2010. Ab diesem Moment mobment begann die KI Community zielgerichtet damit sich Toy probleme zu überlegen welche mit den vorhandenen mathematischen Verfahren gelöst werden konnten. Anstatt zu überlegen, wie realisiert man künstliche Inteligenz war die neue Frage: "Wie steuert man einen Micromouse roboter?" "Wie löst man tictactoe mit einem Computer?" "Wie programmiert man einen Roboter der auf Sprachbefehle reagiert?"

Vielleicht eine kurze Einordnung. Die eingangs erwähnten Verfahren der Künstlichen Intelligenz wie parallelcomputer, neuronale Netze, Lisp als Programmiersprache, Ontologie und Clustering Algorithmen sind Lösungen um bestimmte Probleme zu lösen. Für sich betrachtet sind diese Verfahren wertlos wenn es kein Problem gibt was man damit lösen kann. Das passende Problem muss zuvor entwickelt und beschrieben werden. Und genau diese Problemdefinitionen war der Bottleneck in der KI Forschung.

Hier eine kurze Liste mit Problemen:
- Wegfindung in einem Labyrinth
- language games mit speaker hearer
- Stabbalance problem
- Micromouse
- Tetris videospiel
- Visual question answering

All diese Aufgaben bestehen nicht aus Software und es sind keine Algorithmen. Sie haben nichts mit Informatik oder Mathematik im engeren Sinne zu tun. Sondern es sind Spezifikationen ähnlich wie der Wunsch eine Textverarbeitung zu realiseren oder einen bestimmten Computer zu bauen. Der Begriff für diese Aufgaben innerhalb der Informatik lautet meist "Toy problem" Also ein ausgedachtes vereinfachtes Problem das dazu dient vorhandenen Verfahren gegeneinander zu vergleichen. Anstatt zu fragen was ist falsch mit den neuronalen Netzen, oder was ist falsch mit der langsamen Computerhardware, lautet die bessere Frage "Für welches Problem lassen sich vorhandene Algorithmen einsetzen?"

Ein klassisches und bis heute relevantes Toy problem ist das "15 puzzle" spiel, ein Schiebespiel mit 15 Zellen die bewegt werden können und worin eine Reihenfolge erzeugt werden soll. Dieses Puzzle kann durch eien Computer gelöst werden indem suchverfahren mit Heuristiken kombiniert werden. Anstatt den kompletten Gametree durchzusuchen wird eine Manhattan Distanz verwendet plus eine Vorgabe dass zuerst die oberste Zeile sortiert werden soll. Damit findet ein Computer die benötigte Lösung in weniger Rechenschritten.

Die KI Geschichte ab dem Jahr 2010 besteht weniger darin dass neue Algorithmen entwickelt wurden sondern eher darin dass neue KI probleme entdeckt und diskutiert wurden. In den 1980er war das einzige relevante KI Problem nur Computerschach. Es gab keine weiteren formalisierten Wettbewerbe. Ab dem Jahr 2010 erhöhte sich die Zahl der KI Probleme explosionsartig. Es wurden alle bekannten Brett-, Video und Kartenspiele systematisch untersucht auf der Suche nach interessanten Aufgabenstellungen um vorhandenen KI Algoirthmen anzuwenden. Die Forscher stießen dabei auf eine Problemklasse welche als "Sprachspiel" bezeichnet wird, die besonders interessant klingt. Sprachspiele sind die Königsklasse der AI Toy probleme weil sie anders als das 15 puzzle spiel oder Schach nicht nur einen Suchbaum und eine heuristik erfordern sondern zusätzlich grounded language benötigen. Ein Computer kann ein Sprachspiel nur lösen wenn er die Bedeutung von verben und Substantiven versteht.

Die Klasse der Sprachspiele führte ab dem Jahr 2020 zeitgleich zu einer KI Revolution die Ausdruck fand in large language modellen sowie in Sprachgesteuerten Robotern. Anders als im zeitraum vor 2010 sind die Forscher fest davon überzeugt jedes Problem mit Computern lösen zu können. Die steoretype Antwort auf jede Art von Herausforderung besteht darin, neuronale Netze mit einem Sprachproblem zu trainieren.

1. Wie steuert man eine UAV drone? Ein neuronales Netz wird mit einem Sprachmodell trainiert.
2. Wie programmiert man einen Chatbot? Ein neuronales Netz wird mit einem Sprachmodell trainiert.
3. Wie bringt man einen Computer dazu, Tetris zu spielen? Ein neuronales Netz wird mit einem Sprachmodell trainiert.
4. Wie erstellt man die Software für ein selbstfahrendes Auto? Neuronales Netz plus Sprachmodel
5. Wie erreicht man AGI? Ein neuronales Netz wird mit einem Sprachmodell trainiert.

Es ist fast schon absurd, wenn unterschiedliche Herausforderungen alle mit der selben Vorgehensweise gelöst werden. Das funktioniert nur deshalb weil die Mischung aus mehrschichtigen Perzeptrons plus grounded language eine universell einsatzbare Technologie ist welche Informatik mit Linguistik verbindet. 

Communication board for a warehouse robot

The user can activate words on the left panel which will produce a neural encoding. The warehouse robot responds also with natural language on the right side.


September 15, 2026

Das Symbol grounding Problem als Nischendisziplin

Die meisten Informatiker werden noch nie vom Symbol grounding problem gehört haben. Der Grund ist dass es sich nur schlecht in bisherige Wissenschaftsdisziplinen wie Mathematik, Elektrotechnik oder Informatik einordnen lässt. Gleichzeitig ist grounded language fundamental für die Steuerung von Robotern, so dass es Sinn macht die Thematik näher zu erläutern.

Im Kern des Symbol Grounding problem steht natürliche Sprache also Deutsch oder Englisch welche ni einem Wörterbuch gespeichert ist. Am ehesten gehört es also in die Linguistik welche Sprachen erforscht und dessen Bezug zur Wirklichkeit. Wörter referenzieren auf Sensormuster die ein Roboter detektiert sowie auf Kommandos die von einem Menschen formuliert werden. Die konkrete Interkation wird als Sprachspiel bezeichnet. Ein typisches Sprachspiele ist das "pointing game". Dabei sagt Person A einen Begriff wie "Raum B" und Person B muss auf diesen Ort zeigen.

Worte werden in einer numerischen Darstellung von Computern verarbeitet was als embedding bezueichnet wird. Damit sind die wichtigsten Elemente des Symbol grounding bereits erläutert. Weitere Details beziehen sich auf dieses Grundgerüst bestehend aus:
- Wörterbuch, Sprachspiel, embedding

Es verwundert wenig dass grounded language von der etablierten Informatik ignoriert wird, weil die Grundannahme lautet die Realität nicht über Zahlen sondern mittels Worten zu beschreiben. Für Worte gibt es keine mathematische Theorie sondern Worte werden nur außerhalb der Mathematik behandelt.

Worte und Sprachspiele dienen der Kommunikation also dem Nachrichtenaustausch. Man könnte also Grounded language als Teil der Nachrichtentechnik behandeln, wenn man es denn in etablierten Wissenschaftsdisziplinen erläutern möchte. Es gibt einen Sender, eine Botschaft und einen Empfänger. Damit ist zugleich der wesentliche Unterschied zu einem Algorithmus benannt. Ein Algorithmus wird auf einer Turing Maschine also einer CPU ausgeführt, während es in der Nachrichtentechnik keine Algorithmen gibt sondern es gibt Informationsübertragung, also einen Kanal auf dem Bits fließen.

Die klassicshe Nachrichtentechnik inkl. computer basierter Kommunikation ist ein gut erforschtes Gebiet. Deren größter praktischer Erfolg ist das Internet also ein Rechnerverbund der mittels TCP/IP Protokoll interagiert. Man kann sich grounded language als eine Art semantischer Nachrichtentechnik vorstellen wo neben dem Übertragen von Daten auch die Bedeutung der Daten von Bedeutung ist. Das zentrale technische Element ist ein parser, also ein Computerprogram was natürliche Sprache in einen numerischen Vektor übersetzt. Die Übersetzung von Sprache in Vektoren und von vektoren zurück in Sprache dient der Kompression. Ein sehr großer Zustandsraum wie er in der Robotik üblich ist wird projekziert auf einem kompakten selbst definierten Zustandsraum der vollständig durchsuchbar ist und von Computern verarbeitet werden kann. Damit lassen sich np harte probleme lösen.

Dazu ein praktisches Beispiel. Ein Roboter befindet sich in auf einer großen 2d Karte die aus 800x600 Pixeln besteht. MAthematisch gesehen kann der Roboter also einen der möglichen 480000 Pixel als Position einnehmen. Von dort aus kann er weitere Positionen erreichen wodurch sich die Zahl möglicher Trajektorien exponentiell erhöht. Aus Sicht von grounded language kann der selbe Roboter nur eine Position haben in [Raum A], [Raum B] oder [Raum c]. Es gibt also nur 3 mögliche Zustände des Systems. Jedes Label wie [Raum A) referenziert auf eine große Zahl von pixel in der realen Karte und fasst diese unter einem einzigen Begriff zusammen. Selbst wenn der Roboter über mehrere Hd Kameras plus Lidar Sensor verfügt, welche einen datenstrom im Gigabit Bereich liefert, bleibt sprachlich gesenen das System sehr überschaubar.