Bei offenen Systemen wird künstliche Intelligenz nicht durch den Roboter selbst erbracht sondern wird über die Umgebung bereitgestellt. Ein Beispiel ist eine Schiene wodruch der Roboter auf einer bestimmten Route fährt, ein weiteres Beispiel ist ein Roboter der einem Lichtsignal folgt. Die Funktionsweise des Gesamtsystems wird hauptsäthlich durch die Umgebungsarchitektur definiert, also durch den Verlauf der Schiene oder durch die Position des Lichtpunktes.
Zwar ist eine mechanische Schiene ein äußeres Gerüst aber es ist nicht flexibel. Die nächste Stufe ist ein menschlicher Operator der über einen Joystick oder sogar mittels Sprache den Roboter kontrolliert. Auch hierbei befindet sich die Intelligenz nicht im Roboter selber sondern außerhalb des Roboters. Man kann also den Roboter öffnen und seine Software untersuchen wird aber nichts erkennen was einen intelligente Handlung erzeugen vermag, sondern der Roboter führt nur Kommandos aus die Außerhalb liegen.
Es hat relativ lang gedauert bis diese Art von Künstlicher Intelligenz in der wissenschaftlichen Literatur diskutiert wurde. Rodney Brooks hat im Jahr 1990 den Begriff der embodied cognition geprägt, meinte aber noch keine Sprachfernsteuerung sondern nur die Steuerung mittels Lichtsignale oder Bumper als Sensorik des Roboters. Dennoch kann man brooks Arbeiten bereits so interpretieren, dass der Roboter über keine Onboard Intelligenz verfügt sondern dass die Intelligenz extern verortet ist.
Sobald Intelligenz außerhalb des Roboter loakalisiert wird, verschwindet das Problem der Künstlichen Intelligenz von allein. Es geht nicht länger um die frage welche Software oder welcher Algorithmus Intelligenz erzeugt, sondern es wird angenommen dass die Intelligenz bereits existiert, sie muss also nicht erst erzeugt werden. Dadurch ist es technisch trivial einen Roboter zu entwickeln. Der Roboter muss auf die vorhandene Intleligenz der Umgebung reagieren. Er muss also einer schiene die schon da ist präzise folgen, er muss auf eine Lichtquelle zusteuern die schon da ist, und er muss auf Signale eines Joysticks reagieren die er mittels Funkfernsteuerung erhält.
Aus Sicht der Informatik mag das Konzept von exteranlisierter Intelligenz ungewohnt klingen, aus Sicht der Linguistik ist es jedoch ein vertrautes Prinzip. Ludwig Wittgenstein hat Sprachspiele schon vor langer Zeit erläutert, und Schrift gilt im Allgemeinen als Kommunikations- und Abstraktionssystem. Sprache ist also eine Erfindung welche dezidiert dazu dient Intelligenz zu externalisieren. Kommunikation dient dazu die Gegenseite zu informieren, zu fragen oder Anweisungen zu geben, also ein Problem zu externalisieren.
Im Grunde dienen Sprachspiele aus der Linguistik dazu, ein Problem der Robotik-Steuerung in der Informatik zu lösen.
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