Der word2vec Algorithmus oder Teleoperation von Robotern klingen zunächst wie Quatsch. Letzteres hat Edwin Olsen im Jahr 2010 in einem Votrag erläutert und sein Publikum hat gelacht als er Roboter mit Hilfe eines Joysticks steuern wollte. Sein Vorschlag war das genaue Gegenteil von dem, woran die Informatik seit Jahren geforscht hatte, und passte nichts ins Bild eines autonomen Roboters.[1]
Ähnlich muss es Tomas Mikolov ergangen sein, als seinen word2vec Algorithmus einer breiten Öffentlichkeit vorstellte. Technisch gesehen ist die Umwandlung von Wörter in numerische Vektoren simpel, unklar bleibt lediglich was der Zweck davon ist.
Warum beide KI Forscher ab dem Jahr 2010 auf leicht sonderbare Theorien kamen war, dass frühere Versuche künstliche Intelligenz zu erzeugen, nicht funktionierte. Die Zielstellung autonome Roboter zu programmieren welche ohne Fernsteuerung funktionieren, wurde 50 Jahre lang erfolglos versucht, und das Ziel neuronale Netze mit numerischen Mustern zu trainieren wurde ebenfalls lange versucht ohne dass sich damit denkende Maschinen erzielen ließen. Folgerichtig wurden diese Versuche eingestellt zugunsten neuer unbekannter Verfahren.
Man kann sich die Atmosphäre im Jahr 2010 ungefähr so vorstellen. Der eine Robotik-Forscher behauptet, dass man Roboter mittels Joystick steuern soll, der nächste KI Forscher welcher auf Suchmaschinen spezialisiert ist schlägt vor, Worte als Vektoren in neuronalen Netzen zu speichern. Beide Ideen klingen für die damalige Community wie Unsinn. Sie verstehen zwar was es technisch bedeutet, aber sie sehen keinen rationalen Grund es zu tun.
[1] Winning the MAGIC 2010 Autonomous Robotics Competition https://www.youtube.com/watch?v=OuOQ--CyBwc
September 08, 2026
State of the Art KI Technologien
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