The AI revolution started in 2023 is different to the PC revolution in the 1990er because its more complex to understand. There is not a single technology available like a desktop PC but multiple abstract technologies which are resulting into surprising result. To become an overview over the development there is a need to identify key patterns which are common for all possible large language3 models created in the past and in the future.
What these AI systems have in common is, that they working with natural language and they were optimized for benchmarks. The ability of language understanding and the complexity of the benchmarks has been improved over the months. That means, that current LLMs are more powerful than former counterparts.
The surprising situation is, that even before the year 2010 early attempts were made to measure Artificial intelligence. In computer chess the ELO score is used to measure the propability to win a game of chess played by humans or machines. The lastest iteration of chess engines have an ELO score much higher than the smartest human chess player available. Modern AI systems were benchmarked not only with chess elo score but with question answering quizs, image generation benchmarks and öcoding benchmarks. The limitation of an AI is given by the benchmark. If the benchmark isn't able to measure correctly, the underlying AI system which scores in the benchmark has a low quality.
The general pathway towards AI is to create first a benchmark, for example a VQA benchmark, then test existing AI systems in this benchmark, and in the third step, the original benchmark gets improved. Such a development workflow produces a self evolving ecosystem which consists of more complex benchmarks, in combination with more powerful Large langhuage models.
The main difference between former chess playing AI in the 1990s and current LLMs like chatgpt is, that the benchmark is more difficult. Playing and winning a game of chess or tictactoe isn't recognized as a serious challenge. All the existing AI system are able to do so. The newly invented obstacle is to understand documents, generate prose text and generate videos. Such kind of challenge is a serious obstacle for current AI systems.
What makes the situation a bit unusual is, that the newly created / discovered benchmarks are closely related to human's problem solving skills. Recognizing objects in a symbol and answering questions for a document is similar to what humans are doing. And doing physical tasks, like pick&place objects or assembling a car is also closely related to human's daily life. If robots and AI software is able to do these tasks with the same and even a higher precision this is perceived as a technological singularity.
Its hard or even impossible to find a benchmark which can be solved by humans, but not by machines. Only very advanced tasks like driving a car or writing academic papers are not solved by machines yet. Instead of analyzing how a certain LLMs is working internally, the more important question is which sort of benchmarks can be solved by this AI. This allows to get a better picture about the current situation in AI technology.
April 01, 2025
Birds eye perspective towards AI
Zeitreise 2.0: Wie KI unsere Vergangenheit neu erfinden wird
*Ein Gespräch mit Dr. Maximilian Stern, dem Visionär hinter dem Chronos-Projekt*
Reporter: Dr. Stern, Ihr Chronos-Projekt sorgt für großes Aufsehen. Können Sie uns erklären, was genau dahintersteckt?
Dr. Stern: Stellen Sie sich vor, Sie könnten in die Vergangenheit reisen, nicht als Beobachter, sondern als Teil der Geschichte. Chronos ist ein Holodeck, das durch KI-gestützte Simulationen historische Ereignisse in atemberaubender Detailtreue rekonstruiert.
Reporter: Eine virtuelle Zeitmaschine also?
Dr. Stern: Genau. Wir nutzen riesige Datenmengen aus historischen Archiven, Tagebüchern, Gemälden und sogar genetischen Analysen, um immersive 3D-Simulationen zu erschaffen. Die KI extrapoliert fehlende Informationen und erzeugt so eine lebensechte Erfahrung.
Reporter: Das klingt nach Science-Fiction.
Dr. Stern: Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen zunehmend. Wir stehen am Anfang einer neuen Ära der Geschichtsforschung. Chronos ermöglicht es uns, Geschichte nicht nur zu lesen, sondern sie zu erleben.
Reporter: Welche Anwendungsbereiche sehen Sie?
Dr. Stern: Bildung, Forschung, Unterhaltung – die Möglichkeiten sind endlos. Stellen Sie sich vor, Schüler könnten das antike Rom besuchen oder mit Leonardo da Vinci sprechen. Historiker könnten in die Köpfe historischer Persönlichkeiten eintauchen und ihre Motive besser verstehen.
Reporter: Gibt es ethische Bedenken?
Dr. Stern: Natürlich. Wir sind uns der Verantwortung bewusst. Chronos soll kein Voyeurismus sein, sondern ein Werkzeug des Verständnisses. Wir entwickeln strenge Richtlinien für die Nutzung der Technologie.
Reporter: Kritiker warnen vor der Gefahr, die Vergangenheit zu verfälschen.
Dr. Stern: Geschichte ist immer eine Interpretation. Chronos bietet uns eine neue Perspektive, aber es ist wichtig, die Grenzen der Simulation zu erkennen. Wir sind nicht allwissend, aber wir können der Wahrheit näherkommen.
Reporter: Wie weit sind Sie mit dem Projekt?
Dr. Stern: Wir haben bereits beeindruckende Prototypen entwickelt. Die ersten Simulationen sind verblüffend realistisch. Wir arbeiten daran, die Technologie für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen.
Reporter: Wann können wir mit Chronos rechnen?
Dr. Stern: Wir hoffen, in den nächsten Jahren erste öffentliche Vorführungen zu ermöglichen. Die Zukunft der Geschichtsforschung hat gerade erst begonnen.
Reporter: Dr. Stern, vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.
Dr. Stern: Gern geschehen. Die Zukunft ist aufregend, nicht wahr?
How to navigate in the AI Literature
Understanding how the AI revolution works
In contrast, to the PC revolution in the early 1990s the AI revolution isn't a mainstream movement. What is called the AI revolution is mostly invisible in the public perception. there are no Cebit like expos, no dedicated computer journals in the bookstore and even online forums about Artificial Intelligence are missing. For the newbies this situation is very disappointing and there are rumors available that perhaps the AI revolution isn't there.
March 31, 2025
Vergleich der PC Revolution mit der KI Revolution
Im vorherigen Post wurde einführend auf die Unterschiede hingewiesen zwischen der Technologierevolution Anfang der 1990er und der KI Revolution ab den 2020er Jahren. Hier folgt eine detailierte Tabelle. Zussammengefasst besagt diese, dass sich beide Epochen grundlegend unterscheiden.
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1990er PC Revolution
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2020er KI Revolution
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Zeitraum
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1990-1993
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2020-2023
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ökonomische Auswirkungen
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neue Jobs in der IT Industrie
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Angst vor Massenarbeitslosigkeit, mögliche Verdrängung von menschlicher Arbeit durch Roboter und LLMs
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Ethische Fragen
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beschränkt auf Datenschutz und Urheberrecht
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komplexe ethische Herausfordrung in Bezug auf Überwachung, Asimov Gesetze und denkende Maschinen
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mediale Darstellung
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der PC als Motor des technischen Fortschritts
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KI als Bedrohung, dystopische Zukunftsvision
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Geschwindigkeit
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langsam und schrittweise
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sehr schnell, exponentielle Verbreitung von künstlicher Intelligenz
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Demokratisierung
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Technologie war stark von Unternehmen abhängig
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leichter Zugang durch Open Source/ Open Access und Cloud Computing was Chance aber auch Risiken beinhaltet
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Globalisierung
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stark von den USA getrieben
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weltweites Phänomen, Wettbewerb zwischen den Staaten
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Komplexität
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leicht durchschaubar für Hobby Bastler
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hohe Komplexität, abstrakte Sprache, selbst für KI Experten unverständlich, Neuronale Netze agieren autonom als black boxes
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Messen
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Cebit, Comdex, CES
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keine, lediglich Youtube clips mit Showrobotern
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Buchpublikationen
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breites Angebot an Ratgeberliteratur zu Computerhardware und -software
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keine breite Rezeption, lediglich spezialisierte Konferenz-Proceedings verfügbar in Kleinstauflage
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Die PC Revolution Anfang 1990er
*I. Einleitung*
Anna betrat den kleinen, überfüllten Computerladen, und ein vertrautes Summen erfüllte ihre Ohren. Es war das Geräusch von drehenden Festplatten, von Lüftern, die gegen die Sommerhitze ankämpften, und von dem leisen Knistern statischer Elektrizität. Der Geruch von warmem Plastik und frisch gedruckten Handbüchern vermischte sich mit dem süßlichen Duft von Kabeln und Elektronik. Es war ein Geruch, der für sie nach Zukunft roch.
Die Regale waren vollgestopft mit bunten Softwareverpackungen, auf denen pixelige Grafiken und verheißungsvolle Slogans prangten. Windows 3.1, das Betriebssystem, das die Welt verändern sollte, stand in einem Regal, daneben stapelten sich Disketten mit Spielen wie „Monkey Island“ und „Doom“. Die Luft war erfüllt von einer elektrisierenden Aufbruchstimmung, einer Vorahnung dessen, was kommen würde.
Anna arbeitete hier, in diesem kleinen Laden, der ein Fenster in die digitale Zukunft war. Sie liebte es, die neuesten PCs zusammenzubauen, die verschiedenen Grafikkarten und Soundkarten zu vergleichen und die Kunden in die Geheimnisse der Computerwelt einzuweihen. Es war mehr als nur ein Job; es war eine Leidenschaft, eine Obsession.
Die PC-Revolution hatte gerade erst begonnen, und Anna stand mittendrin. Die ersten PCs wurden erschwinglich, und immer mehr Menschen erkannten das Potenzial dieser Maschinen. Es gab eine spürbare Begeisterung, eine Aufregung, die sich in der Luft ausbreitete. Es war, als ob eine neue Welt aufging, eine Welt voller Möglichkeiten.
Das Internet, noch in seinen Kinderschuhen, flüsterte von einer vernetzten Zukunft. Bulletin Board Systeme (BBS) und frühe Online-Dienste wie CompuServe zeigten einen Vorgeschmack auf das, was kommen würde. Anna verbrachte Stunden damit, sich in diese neue Welt einzulesen, die noch so unerschlossen war. Sie träumte von Websites, von E-Mails, von einer Welt, in der Informationen frei flossen.
In diesem kleinen Computerladen, inmitten von Kabeln, Disketten und dem Surren von Festplatten, spürte Anna, dass sie Teil von etwas Großem war, von einer Revolution, die die Welt verändern würde. Und sie war bereit, diese Revolution mitzugestalten.
*II. Der Sog der Möglichkeiten*
Anna war wie verzaubert. Die Möglichkeiten, die sich mit jedem neuen Programm, jedem neuen Hardwareteil auftaten, schienen grenzenlos. Stundenlang saß sie vor dem Bildschirm, experimentierte mit neuen Softwareanwendungen, versuchte, die Geheimnisse der Programmierung zu entschlüsseln. In der Abgeschiedenheit des Lagers, wenn der Laden geschlossen war, tippte sie Zeile um Zeile in BASIC, versuchte sich an kleinen Spielen oder einfachen Anwendungen. Sie träumte von dem Tag, an dem ihre eigenen Programme die Welt erobern würden.
Das Internet, damals noch ein ungestümes Kind, zog sie in seinen Bann. Sie verbrachte endlose Stunden in den frühen Online-Foren, las von Menschen auf der ganzen Welt, die ihre Leidenschaft für Computer teilten. Es war ein Gefühl der Verbundenheit, das sie nie zuvor erlebt hatte, eine Ahnung von einer globalen Gemeinschaft, die durch digitale Fäden zusammengehalten wurde.
Die Aufbruchstimmung war ansteckend. Überall entstanden Computerclubs, in denen sich Gleichgesinnte trafen, um über die neuesten Entwicklungen zu diskutieren. In den Schulen und Volkshochschulen wurden Computerkurse angeboten, die oft innerhalb weniger Stunden ausgebucht waren. Die Menschen waren hungrig nach Wissen, nach dem Verständnis dieser neuen Technologie, die ihr Leben verändern sollte.
Auch die Popkultur wurde von der digitalen Revolution erfasst. Filme wie „Hackers (1995)“ und „Das Netz (1995)“ malten ein aufregendes, wenn auch oft überzeichnetes Bild der Cyberwelt. Die Musikszene experimentierte mit digitalen Sounds und Samples, und in der Mode spiegelten sich die klaren Linien und geometrischen Muster der Computergrafik wider.
Anna spürte, dass sie Teil von etwas Größerem war, einer Bewegung, die die Welt verändern würde. Es war ein Gefühl der Hoffnung, der Aufregung, ein Glaube an die grenzenlosen Möglichkeiten der digitalen Zukunft. Und sie war bereit, ihren Teil dazu beizutragen, diese Zukunft zu gestalten.
*III. Der Traum vom digitalen Durchbruch*
Anna saß in ihrem kleinen Büro, das sie sich in einer Ecke des Lagerraums eingerichtet hatte. Der Bildschirm flackerte sanft, während sie die letzten Zeilen ihres Programms eintippte. Es war kein Meisterwerk, nur ein einfaches Tool, das die Verwaltung von Kundendaten vereinfachen sollte. Aber für Anna war es mehr als das. Es war ein Beweis dafür, dass sie etwas schaffen konnte, dass sie Teil dieser aufregenden neuen Welt sein konnte.
Sie hatte sich entschlossen, ihre Software auf einer kleinen Computermesse in der Nachbarstadt zu präsentieren. Es war ihre erste Messe, und sie war nervös, aber auch voller Hoffnung. Als sie ihren Stand aufbaute, umgeben von anderen kleinen Softwareentwicklern und Hardwarebastlern, spürte sie die gleiche Aufbruchstimmung wie im Laden. Die Menschen waren neugierig, offen für neue Ideen, bereit, Risiken einzugehen.
Die Resonanz war überwältigend. Die Leute waren begeistert von ihrer Software, stellten Fragen, gaben Feedback. Anna fühlte sich wie im Rausch. Sie hatte etwas geschaffen, das die Menschen interessierte, etwas, das einen Unterschied machen könnte. Am Ende der Messe erhielt sie sogar einige Angebote von kleinen Softwarefirmen, die ihre Anwendung vertreiben wollten.
Doch trotz des Erfolgs gab es auch Herausforderungen. Die Technologie war noch jung, voller Fehler und Unzulänglichkeiten. Die Internetverbindungen waren langsam und instabil, und es gab noch keine klaren Regeln für die digitale Welt. Anna sah, wie einige ihrer Kollegen mit den technischen Problemen kämpften, wie andere von den großen Softwarefirmen überrollt wurden.
Es war eine Zeit des Aufbruchs, aber auch eine Zeit der Unsicherheit. Niemand wusste genau, wohin die digitale Revolution führen würde. Es gab Ängste vor dem Kontrollverlust, vor der Entmenschlichung, vor dem Verlust von Privatsphäre. Aber es gab auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, eine Zukunft, in der Technologie die Welt verändern würde.
Anna wusste, dass sie Teil dieser Zukunft sein wollte. Sie wollte die Herausforderungen annehmen, die Risiken eingehen, die Möglichkeiten nutzen. Sie wollte ihre eigenen Pixelträume verwirklichen.
*IV. Auflösung*
Anna saß in ihrem kleinen Büro, das inzwischen mehr einem Kontrollzentrum glich, und blickte auf die Bildschirme, die mit Diagrammen, Zahlen und Codezeilen gefüllt waren. Ihre Software, anfangs ein einfaches Tool, hatte sich zu einem komplexen System entwickelt, das von kleinen Unternehmen in der ganzen Stadt genutzt wurde. Sie hatte ihr eigenes Unternehmen gegründet, „Pixelträume“, ein Name, der ihre Hoffnung und ihren Glauben an die digitale Zukunft widerspiegelte.
Die Computermesse, auf der sie ihre Software vorgestellt hatte, war ein Wendepunkt gewesen. Plötzlich war sie nicht mehr nur eine Mitarbeiterin in einem Computerladen, sondern eine Unternehmerin, eine Pionierin in einer neuen Welt. Die Angebote, die sie erhalten hatte, waren der Anfang gewesen. Sie hatte sich entschieden, ihr eigenes Ding zu machen, ihre eigene Vision zu verfolgen.
Die Herausforderungen waren enorm. Die Technologie entwickelte sich rasend schnell, und Anna musste ständig lernen, sich anpassen, neue Wege finden. Sie verbrachte endlose Nächte damit, Programmcode zu schreiben, Fehler zu beheben, neue Funktionen zu entwickeln. Sie kämpfte mit den technischen Unzulänglichkeiten der Zeit, mit den langsamen Internetverbindungen, den inkompatiblen Systemen.
Aber sie war nicht allein. Es gab eine ganze Bewegung von Menschen, die die digitale Revolution vorantrieben, eine Gemeinschaft von Hackern, Programmierern, Bastlern, die die Grenzen der Technologie ausloteten. Sie trafen sich in Computerclubs, tauschten Ideen aus, arbeiteten an gemeinsamen Projekten. Es war ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, ein gemeinsamer Glaube an die transformative Kraft der Computer.
Die Popkultur spiegelte diese Aufbruchstimmung wider. Filme wie „Matrix“ und „Strange Days“ entwarfen düstere, aber faszinierende Visionen einer digitalen Zukunft. Musikgruppen wie „The Prodigy“ und „Chemical Brothers“ experimentierten mit elektronischen Klängen und schufen einen Soundtrack für die digitale Revolution.
Anna war mittendrin. Sie erlebte die ersten Schritte des Internets, die ersten Websites, die ersten E-Mails. Sie sah, wie sich die Welt veränderte, wie Informationen schneller und freier flossen, wie neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit entstanden.
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Aber es gab auch die Schattenseiten. Die Ängste vor dem Kontrollverlust, vor der Entmenschlichung, vor dem Verlust von Privatsphäre wurden lauter. Es gab Berichte über Cyberkriminalität, über Viren und Hackerangriffe. Die Menschen waren fasziniert und verängstigt zugleich.
Anna versuchte, die Chancen und Risiken der digitalen Revolution zu verstehen. Sie las Bücher über Ethik und Technologie, diskutierte mit ihren Kollegen über die Verantwortung von Softwareentwicklern. Sie wollte nicht nur Teil der Revolution sein, sondern sie auch mitgestalten, sie in eine Richtung lenken, die der Menschheit diente.
Die PC-Revolution hatte gerade erst begonnen, und Anna wusste, dass noch viele Herausforderungen und Überraschungen auf sie warteten. Aber sie war bereit. Sie war bereit, die Pixelträume zu verwirklichen, die sie und ihre Generation hatten. Sie war bereit, die digitale Zukunft mitzugestalten.
Comparing the PC revolution in the 1990s with the AI revolution in 2020s
In the history of computing lots of revolutionary decades were available, in the 1950s the first mainframe computers were build and in the 1970s the first Minicomputer like the Dec PDP-11 were available. The shared similarity was, that a new sort of technology was build / invented which has replaced former technology.
March 22, 2025
np hard problems as terra incognita
Computer science is an academic discipline with a long tradition. Its core elements are programming languages and algorithms. .Endless amount of source code was written in multiple programming languages, there are even esoteric languages available like Intercal and Befunge which are examples for computer art. Unfortunately, computer science consists of a seldom described weakness which are np hard problem.
March 21, 2025
Computer science vs artificial intelligence
AI was created as part of classical computer science, but both disciplines are operating with different assumptions. Computer science is a well defined engineering discipline which is successfully solving real world problems. For example a mathematician has a need for an electronic calculator and the machine is build and programmed by computer scientists. Or a statistician likes to store data in a table and computer scientists are programming a database which can solve this task. The result is, that doing computer science results mostly into successful projects which are evolving over the years, in the sense that todays computer have more memory and can sum up numbers faster.
March 12, 2025
How to identify Artificial Intelligence technology?
March 11, 2025
March 10, 2025
March 09, 2025
The guess naming game
March 02, 2025
AI as search for a problem
In the history of AI development it was mostly unclear, what exactly AI is about. In the 1980s a common definition was, that AI has to do with search in the problem space. But this definition fits only to small subsection of AI which is state space search in games. And search algorithms like A* can't be applied to more complex problems.
A review of AI puzzles
Puzzle problems are the framework in which the search for Artificial Intelligence takes place. The evolution from easier to more advanced understanding of AI is strongly connected to the evolution of AI puzzle problems. There are certain categories available:
- easy: traveling salesman problem, chess problems, tictactoe game, Knight's tour, path planning
- medium: 15 puzzle problem, piano movers problem, Tetris playing AI agent, pacman AI agent
- advanced: dataset driven machine learning
- hard: Visual question answering, instruction following, multimodal machine learning
March 01, 2025
Advantages of Linux in a single sentence
The evolution in AI from 1990 to 2010
February 28, 2025
Success factors in U.S. universities
The university system in the United states are mostly described as the world leader. There is no single explanation available but quality is caused by multiple reasons. These factors are:
February 27, 2025
Unterschiede im deutschen und amerikanischen Bildungssystem
Angesichts der rasenten Entwicklung innerhalb der Künstlichen Intelligenz und dem unbestreitbaren Vorsprung der USA in Bezug auf Forschung und Umsetzung von Large Langugage Modellen stellt sich ganz allgemein die Frage, worin die Unterschiede im Bildungssystem bestehen.
February 24, 2025
Zettelkasten can't replace experiments
The main purpose of note taking is to memorize information from the past. Everything what is written in books can be converted into note cards. The ability to add new cards and retrieve existing content makes it easier to remember content read in the past. This provides to the researcher a perfect external memory of all the read information.
In spite all the advantages, note taking with the Zettelkasten principle has one major drawback: it can't replace the experiment. Experiments are used in science to gather new information not written down in the existing literature. There are physical experiments, e.g. measuring the voltage in a circuit, mathematical experiments e.g. a number crunching problem, and even musical experiments in which a new song gets composed. All these experiments are by definition not available yet so they can't be found in the existing notes. If a zettelkasten is a look back into time, an experiments looks forward into the future.
The main problem with the zettelkasten notetaking principle is that encourages the researcher to look only in the past. Creating lot of notes and read them multiple times is equal to stay within existing knowledge. This is equal to a very conservative philosophy and rejects novelty. The untold bias is that everything important was written in the past, either by the researcher itself or by other authors who have published books about the subject. And everything what is not written down in the past, doesn't exists.
In contrast, an experiment driven research project is working with the opposite principle of a Zettelkasten. The question is not what was written about a subject already, and the question is not what sort of notes are avaiable, but the question is how to investigate something from scratch without pre-knowledge. The idea is heat up water and measure at which degree the maximum is reached, the goal is to program a prototype in python and think about the difficulties. So we can say, that the limitation of the Zettelkasten has to do with the difference between past and future.
February 18, 2025
A chatbot which can grasp an apple
[2025-02-18 13:45:00] Human: Hello robot, can you help me with a task in the kitchen?
[2025-02-18 13:45:05] Robot: Hello! Of course, I'd be happy to assist you with a task in the kitchen. What would you like me to do?
[2025-02-18 13:45:15] Human: I need you to grasp an apple for me.
[2025-02-18 13:45:20] Robot: Certainly, I can help you grasp an apple. Let me process that request:
1. Locating the kitchen
2. Identifying an apple
3. Planning the grasping motion
Could you please confirm if there's a specific location in the kitchen where I should look for the apple?
[2025-02-18 13:45:35] Human: The apple should be in the fruit bowl on the counter.
[2025-02-18 13:45:40] Robot: Thank you for the additional information. I'll proceed with the task:
1. Navigating to the kitchen counter
2. Locating the fruit bowl
3. Identifying the apple among other fruits
4. Planning and executing the grasping motion
I'll narrate my actions as I perform them. Please let me know if you need me to do anything differently.
[2025-02-18 13:45:50] Human: That sounds good. Please proceed.
[2025-02-18 13:45:55] Robot: Understood. I'm starting the task now.
1. Navigating to the kitchen counter.
2. I've located the fruit bowl on the counter.
3. Scanning the contents of the bowl... I've identified several fruits, including an apple.
4. Planning the optimal grasping motion for the apple.
5. Extending my arm and adjusting my hand position.
6. Gently grasping the apple.
7. Lifting the apple from the bowl.
I've successfully grasped the apple. Would you like me to hand it to you or place it somewhere specific?
[2025-02-18 13:46:25] Human: Please hand it to me.
[2025-02-18 13:46:30] Robot: Certainly. I'm now:
1. Turning towards your location.
2. Extending my arm to offer you the apple.
3. Waiting for you to take it.
Please take the apple whenever you're ready. Once you've taken it, I'll release my grip.
[2025-02-18 13:46:45] Human: I've taken the apple. Thank you!
[2025-02-18 13:46:50] Robot: You're welcome! I'm glad I could assist you. I've released my grip on the apple now that you've taken it. Is there anything else you'd like me to help you with in the kitchen or elsewhere?
[2025-02-18 13:47:00] Human: No, that's all for now. Thank you for your help.
[2025-02-18 13:47:05] Robot: You're welcome! I'm happy I could help you with grasping the apple. If you need any assistance in the future, don't hesitate to ask. Have a great day!
February 16, 2025
Die wissenschaftliche Wende um 1900
February 14, 2025
The decline of german science since 1900
February 13, 2025
Characteristics of computer lab experiments
Von der Industrialisierung zur Digitalisierung
Bis ca 1900 war Deutschland die führende Technologie-Nation in der Welt. Die Wissenschaftsschaftssprache in der sich Mathematiker und Physiker ausgetauscht haben war Deutsch und Deutschland war auf allen wichtigen Bereichen wie Automobilbau, Elektrotechnik und Eisenbahnwesen gut aufgestellt. Ein Blick in die Technikmusueen weltweit zeigt, dass die meisten Erfindungen, die während der industriellen Revolution getätigt wurden, aus Deutschland kamen und insbesondere die Grundlagenforschung dort durchgeführt wurde.
Ab ca. 1900 änderte sich die Situation jedoch. Mit Einzug der Unterhaltungselektronik wie Kino und Radio wurden die USA zunehmend wichtiger und seit der Computerrevolution in den 1950er haben die USA die Vorreiterrolle in Sachen Techcnologieentwicklung übernommen. Auch das Internet ab den 1990er und die KI Revolution ab 2020 hatten ihren Ausgangspunkt in den USA aber nicht in Deutschland.
Der folgende Artikel soll die Hintergründe dieser Veränderung untersuchen. Heute in der Gegenwart wird Deutschland häufig als technikfeindlich beschrieben. Die Vorbehalte gegenüber Technoligie betreffen aber lediglich Computertechnologie, in Bezug auf klassische physik-getriebene Technik ist Deutschland traditionell sehr fortschrittlich und sogar optimistisch. Scheinbar ist das Verhältnis zur Technik also ambivalent. Lediglich bei sehr neuer Technik die ab 1900 entwickelt wurde, gibt es Vorbehalte.
Vielleicht macht es Sinn zunächst einmal die Technologie bis 1900 näher zu beleuchten. Wie oben schon erwähnt, war diese Technik das Ergebnis von Mathematik und Physik. Physikalische Gesetze wie der Fluss von Elektronen in einem Leiter oder die Umwandlung von Energie untereinander kann in konkrete Maschinen überführt werden. Damit ist es möglich, Kohlekraftwerke, Autos bis hin zu Eisenbahnen zu bauen. Auf diesen Bereichen war und ist Deutschland sehr gut aufgestellt. Es gibt eine lange Tradition in der Erforschung und der praktischen Umsetzung, und genau diese Technik wurde während der industriellen Revolution benötigt. Damit war es möglich, die Städte zu elektrifizieren, Anlagen zu planen und Mobilität der Bevölkkerung zu ermöglichen.
Ab ungefähr 1950 kam es jedoch zu einer grundsätzlichen Veränderung in der Technikevolution. Zwar benötigen auch Computer und Radios den elektrischen Strom, aber sie funktionieren anders als frühere Maschinen. Wissenschaftsdisziplinien wie die Physik und Mathematik haben in Bezug auf die Weiterentwicklung von Computern und dessen Software nur noch eine geringe Bedeutung. Anhand der Computerentwicklung kann man aufzeigen, dass die neue Anforderung nicht länger ein theoretisches Verständnis von Formeln ist, sondern neue Computer-Technologie ist das Resultat von experimenteller Computerwissenschaft. Auf diesem Gebiet sind die USA sehr gut aufgestellt. Die Entwicklung der Computertechnik seit den 1950er ist das Ergebnis von sehr vielen und qualitativ hochwertigen Einzelexperimenten.
Hier einige Beispiele für diese Experimente: Motion Capture, Computernetze, Roboter, Festplatten als Computerspeicher, die Maus als Eingabemedium, 32bit Betriebssysteme, Neuronale Netze, CPU Desiogn oder Computeranimation. All diese Bereiche haben exerimentellen Charakter. Damit ist gemeint, dass eine Forschergruppe von 2-3 Personen im Labor ein wenig herumprobiert, etwas programmiert, und etwas bastelt, und darüber dann einen Report verfasst und den publiziert. Das wird dann immer und immer wiederholt und so besteht die Computerentwicklung in den Jahrzehnten aus einer unendlichen Anzahl von Einzelexperimenten. Anders als in der Physik gibt es in der Computerwissenschaft nur wenig gesichertes Wissen, sondern das Fachwissen ist eher lose untereinander verbunden. Z.B. hat das TCP/IP Protokoll was beim Internet wichtig ist, fast nichts gemeinsam mit einem Motion capture Marker, womit man Bewegungen des menschlichen Körpers erfassen kann. Beides wird zwar als Computerwissenschaft bezeichnet, aber es gibt kein übergreifendes Theoriegebäude was beides einordnen könnte.
Die USA haben ab den 1950er Jahren die Durchführung und die Dokumentation von Computerwissenschafts-Experimenten perfektioniert. Nirgendwo sonst auf der Welt ist die Zahl und die inhaltliche Güte der durchgeführten Compüuterexperimente so hoch. Forschungsuniversitäten wie das M.I.T. haben zu jedem nur denkbaren Gebiet der Informatik mehrere hunderte Experimente durchgeführt, mit sehr unterschiedlichem Ausgang. Vieles wurde dokumentiert anderes aber nicht. Mit jedem durchgeführten praktischen Experiment erhöht sich das Wissen der beteiligten Forscher und der Wissenschaftscommunity die Zugriff auf die Resultate hat ein klein wenig. Bevor eine neue Technologie wie das Internet oder künstliche Intellilgenz praktisch eingesetzt werden kann, braucht es tausende oder zehntausende dieser Laborexperimente.
Deutschland war nie besonders gut in der experimentellen Computerwissenschaft. Der Ablauf unterscheidet sich stark von den etablierten Konzepten in der Physik und der Mathematik. Dort führt ein Experiment dazu vorhandenes Wissen zu bestätigten, und die vorhandene Theorie wird abgerundet. Die Experimentelle Computerwissenschaft hingegen hinterfragt bestehendes Wissen routinemäßig. Es fehlt ein übergreifendes starres Theoriegebäude, zugunsten einer postmodernen Ambivalenz.
Beispielhaft soll erläutert werden, wie genau ein Experiment in den Computerwissenschaften funktioniert. Ausgangspunkt ist ein Forschungsinteresse, z.B. die Frage wie man ein Datenpaket verlustfrei über ein Routing-Netz transportieren kann. Dann untersucht man vorhandene Literatur zu dieser Frage um im zweiten Schritt selbst ein Experiment durchzuführen. Man programmiert in der Programmiersprache seiner Wahl ein kleines Routing-Experiment mit Hilfe eines selbst entwickelten Internet-Protokoll s und dokumentiert die Ergebnisse in einem Paper. Dann wird das Paper auf einer Konferenz vorgestellt. Dort interessiert sich exakt niemand für die Resultate, was aber nicht so schlimm ist, weil damit dann mehr Zeit ist, für die nächste Forschungsfrage die ebenfalls experimentell untersucht wird. Und so geht es munter weiter. Nach diesem Prinzip funktioniert der Großteil der U.S. amerikanischen Computerforschung und das seit Jahrzehnten. Der einzig erkennbare rote Faden in der endlosen Reihe von Experimenten ist lediglich, dass sie alle etwas zu tun haben mit Hardware-Basteleien und Softwareprogrammierung. Die Fragestellungen die untersucht werden sind jedoch sehr unterschiedlich. Die Computerwissenschaft ist eine Art von Laboratorium für alle möglichen Fragenstellungen aus den Bereichen Linguistik, Film, Biologie, Mathematik und Psychologie.
Die beschriebene Form des Experimentes war nicht erforderlich während der industriellen Revolution bis 1900. Zwar kennt auch die Physik ein Experiment, wie z.B. zur Ermittlung der Leitfähigkeit von Metallen, aber diese Experimente werden nur 1x durchgeführt und die gewonnenen Daten haben dann 200 Jahre lang gültigkeit. Man kann das Resultat in physkalischen Tafelwerken nachlesen, es gibt aber keinen Grund, selbsr das Experiment erneut durchzuführen. Die Physik mitsamt ihrer Unterdisziplinen ist also sehr dogmatisch aufgebaut. Es ist ausgeschlossen, dass ein Student an einer Universität etwas über den elektrischen Strom herausfindet, was nicht schon 100 Jahre zuvor erkannt und umgesetzt wurde. Beim Studium der Physik geht es eher darum, das vorhandene Wissen zu verinnerlichen. Also die Formel auswendig zu lernen wie man den Widerstand in Abhängigkeit der elektrischen Spannung ermittelt.
Während der industriellen Revolution bis 1900 entstanden die großen Nachschlagewerke zu Mathematik und Physik in Deutschland, die heute immernoch Gültigkeit besitzen. Es sind zeitlose Klassiker der Naturwissenschaft die Themen wie Mechanik, Optik oder Energie als wissenschaftliche Theoriegebäude darstellen. Die Computerwissenschaft funktioniert dazu grundlegend anders. Das Wissen dort hat eine Halbwertszeit von weniger als 10 Jahren. Frühere Errungenschaften wie das MPEG2 Kompressionsverfahren oder Magnetfestplatten sind heute obsolet. Selbst Programmiersprachen, mit denen man sehr viele Probleme lösen kann, veralten schnell. Heutige Sprachen wie Python gab es vor 20 Jahren noch gar nicht. Zwar gibt es auch in den Computerwissenschaften den Versuch zeitlose Buchklassiker zu erschaffen wie z.B. Knuth "The art of computer programmierung", nur diese Werke sind anders als Physik-Grundlagenwerke nicht als Nachschlagewerk anerka nnt. Viele Informatiker haben das Buch von Knuth nicht gelesen und haben das auch nicht vor.
February 11, 2025
From heuristics to language guided planning
February 09, 2025
Dialog über KI Forschung in den 1990er Jahren
Szene: Das Büro von Professor Schreiber, Mitte der 1990er Jahre. Der Raum ist überladen mit technischen Zeichnungen, alten Computermodellen und einem unfertigen Roboterarm, der auf einem Tisch liegt. Der junge Student Lukas sitzt auf einem wackeligen Stuhl vor dem Schreibtisch des Professors, während Schreiber hinter einem Stapel von Papieren hervorschaut.
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Lukas: (eifrig) Herr Professor, ich habe gerade den Artikel über die Fortschritte in neuronalen Netzen gelesen. Es ist unglaublich, wie schnell sich die Technik entwickelt! Ich bin sicher, dass wir in ein paar Jahren Maschinen haben werden, die wirklich denken können – so wie Menschen.
Professor Schreiber: (hebt langsam den Blick und mustert Lukas mit einer Mischung aus Müdigkeit und Skepsis) Ach, Herr Berger. Sie erinnern mich an mich selbst vor zwanzig Jahren – jung, voller Enthusiasmus und... naiv.
Lukas: (leicht irritiert) Naiv? Aber sehen Sie sich doch die Fortschritte an! Die Rechenleistung verdoppelt sich alle paar Jahre. Wir haben Algorithmen, die Muster erkennen können, Spracherkennung wird immer besser, und selbst autonome Systeme machen Fortschritte. Es ist doch nur eine Frage der Zeit.
Professor Schreiber: (lehnt sich zurück und verschränkt die Arme) Eine Frage der Zeit? Das habe ich auch geglaubt, als ich in Ihrem Alter war. Wissen Sie, wie viele "Durchbrüche" ich in meiner Karriere miterlebt habe? Jedes Mal hieß es: "In zehn Jahren werden Maschinen alles können." Und jedes Mal sind wir an denselben Grenzen gescheitert.
Lukas: (beharrlich) Aber diesmal ist es anders! Mit neuronalen Netzen können wir doch lernen, wie das menschliche Gehirn funktioniert. Wir stehen kurz davor zu verstehen, wie Intelligenz wirklich entsteht.
Professor Schreiber: (lacht bitter) Das menschliche Gehirn? Herr Berger, wir verstehen nicht einmal ansatzweise, wie ein Gehirn lernt. Glauben Sie wirklich, dass ein paar Millionen Datenpunkte und ein Haufen Matrixmultiplikationen uns plötzlich erleuchten werden?
Lukas: (verärgert) Aber wir müssen doch irgendwo anfangen! Wenn wir immer nur pessimistisch sind und sagen "Das klappt sowieso nicht", dann kommen wir nie voran.
Professor Schreiber: (beugt sich nach vorne) Voran? Glauben Sie wirklich, dass diese Spielereien mit neuronalen Netzen oder Expertensystemen uns näher an echte Intelligenz bringen? Ich habe Jahre damit verbracht, Roboter zu bauen, die einfache Aufgaben wie das Greifen eines Objekts bewältigen sollten. Wissen Sie, was passiert ist? Sie haben versagt. Immer wieder. Weil die Realität chaotisch ist und Maschinen keine Ahnung haben, wie sie mit Unsicherheiten umgehen sollen.
Lukas: (versucht ruhig zu bleiben) Aber genau daran arbeiten wir doch! Fortschritt ist kein gerader Weg – es braucht Zeit und Rückschläge.
Professor Schreiber: (sarkastisch) Rückschläge? Oh ja, davon hatte ich genug. Wissen Sie, was das Problem ist? Die Leute da draußen – Geldgeber, Politiker – erwarten Wunder. Und wenn die Wunder ausbleiben, ziehen sie ihre Unterstützung zurück. Dann stehen Sie da mit Ihren halbfertigen Projekten und einer Karriere voller Enttäuschungen.
Lukas: (nachdenklich) Vielleicht liegt es daran, dass wir zu viel auf einmal wollen. Vielleicht sollten wir kleinere Schritte machen und uns auf spezifische Probleme konzentrieren.
Professor Schreiber: (nickt langsam) Das klingt vernünftig... aber wissen Sie was? Selbst die kleinen Schritte sind schwerer als sie aussehen. Jedes Mal, wenn Sie glauben, ein Problem gelöst zu haben, tauchen zwei neue auf. Und irgendwann merken Sie: Die Kluft zwischen dem, was wir erreichen wollen, und dem, was tatsächlich möglich ist, wird nicht kleiner – sie wird größer.
Lukas: (leise) Aber wenn alle so denken würden wie Sie... dann gäbe es keinen Fortschritt mehr.
Professor Schreiber: (sieht Lukas direkt an) Vielleicht ist das Problem nicht der Fortschritt selbst – sondern unsere Erwartungen daran. Wir wollen Maschinen bauen, die wie Menschen denken können. Aber vielleicht sollten wir uns fragen: Ist das überhaupt nötig? Oder gar möglich?
Lukas: (nach einer kurzen Pause) Ich glaube trotzdem daran. Vielleicht werde ich auch scheitern – so wie Sie sagen –, aber ich will es zumindest versuchen.
Professor Schreiber: (schmunzelt leicht) Gut so. Versuchen Sie es ruhig. Vielleicht brauchen wir Leute wie Sie – Leute mit Träumen –, um uns Alten daran zu erinnern, warum wir überhaupt angefangen haben. Aber seien Sie gewarnt: Träume haben eine unangenehme Angewohnheit... sie zerbrechen leicht.
Lukas: (steht auf und reicht ihm die Hand) Danke für Ihre Ehrlichkeit... auch wenn ich nicht alles teile. Ich hoffe trotzdem, dass ich Ihnen irgendwann beweisen kann, dass es möglich ist.
Professor Schreiber: (nimmt seine Hand zögerlich) Das hoffe ich auch... für Ihren eigenen Seelenfrieden.
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*Der Student verlässt das Büro mit gemischten Gefühlen – einerseits inspiriert von seinem eigenen Optimismus, andererseits bedrückt von der Bitterkeit seines Professors. Schreiber bleibt allein zurück und starrt auf den unfertigen Roboterarm auf seinem Tisch.*